Leihmutterschaft als Lösung des Unfruchtbarkeitsproblems?

Published 27/01/2017 in Familie, Gesellschaft, Gesundheit, Medizin, Medizin & Ernährung, Mensch & Gene, Menschen, Wissen

Leihmutterschaft als Lösung des Unfruchtbarkeitsproblems?

Wenn man sich einen Zustand heller Verzweiflung des Paares, das mit einer ungewollten Kinderlosigkeit konfrontiert ist, vorstellt, kann man mit Fug und Recht behaupten – im Kampf gegen Unfruchtbarkeit sind alle Mittel erlaubt.

Es gibt zahlreiche Methoden der Kinderwunschbehandlung, sowie medikamentöse als auch operative. Doch sogar nach dem Ablauf von allen Prozedere, die auf die Abschaffung von den Ursachen der Unfruchtbarkeit ausgerichtet sind, kommt es vor, dass ein Paar immer noch nicht in der Lage ist, so ein langersehntes Kind zu bekommen. Solchenfalls beanspruchen die Menschen ganz oft die Hilfe der Leihmutter. Und jährlich zeigt die Europäische Statistik die steigende Anzahl der Fälle von der Leihmutterschaft.

Leihmutterschaft kann zum rettenden Strohhalm für diejenigen Frauen werden, deren Gebärmutter operativ entfernt wurde, oder die die Kontraindikationen gegen eine Schwangerschaft haben. Moderne Technologien ermöglichen es, dass ein Kind, das von einer anderen Frau ausgetragen wird, genetisch mit einem kinderlosen Paar verbunden ist. Solch ein Verfahren gilt als das attraktivste für die werdenden Eltern, da es ein psychologisches Unbehagen abschafft, das aus der Tatsache erwächst, dass ein Baby fremd wäre, wie zum Beispiel im Fall der Adoption.

Das Problem der Unfruchtbarkeit  hat  die ganze Welt geprägt.  Laut dem Bericht der Weltgesundheitsorganisation sind 7 Millionen Frauen (21%)  unfruchtbar.  Jedes fünfte  Ehepaar  in der Welt hat  die Probleme mit der Konzeption oder der Unterstützung  von  Schwangerschaft. Die  Rede ist nicht von  Dritte- Welt- Ländern,  sondern von hochentwickelten europäischen Ländern.

So, hat  Italien die niedrigste Geburtenanzahl in der EU. 2015 wurden 8 Kinder je 1000 Einwohner geboren. Das ist der niedrigste Wert in der Geschichte von Italien. Ebenso wenig trostbringend sind auch diese Werte in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien.

Die Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes  werden immer  älter – die Anzahl der Frauen über 40, die ihr erstes Kind gebären, hat sich verdoppelt, wurde  vom Statistischen Dienst der EU verlautbart.

Und das Durchschnittsalter der Erstgebärenden beträgt 31 Jahre.

Immer öfter wenden sich die unfruchtbaren Familien an die Reproduktionszentren. Hierher kommen auch die Frauen, die sich auf die IVF Prozedur und die Austragung des fremden Kindes eingestellt haben. Beispielsweise, in der populären unter den Europäern Klinik Biotexcom, werden die Frauen beliebigen Alters unter Anwendung der IVF schwanger. Viele nehmen die Leihmutterschaft in Anspruch, sie möchten das zweite Kind in mehr reiferem Alter zur Welt bringen.

Immer öfter kontaktieren die Kunden die Klinik direkt. Das heißt, die Patienten vermeiden die Agenturen, und treten in den direkten Kontakt mit der Klinik.

Heutzutage gibt es viele Fürsprecher und Gegner der Leihmutterschaft. Aber so wie die Weltpraxis zeigt, sind die Anhänger dieser Prozedur in der Überzahl. Zudem ist die Leihmutterschaft die Prozedur, die das Elternglück der Tausenden Menschen schenkt.

Die Leihmutterschaft gibt eine reelle Chance  denjenigen verzweifelten Familien das langersehnte Kind zu bekommen. Es lohnt sich nicht die Leihmutter  streng zu  beurteilen, und alles nur als Kommerz zu bezeichnen. Die Leihmutter  ist von den Motiven der Humanität bewegt und ist daran  bewusst beteiligt. Wir bekommen oft zu hören,dass die Leihmutterschaft die Ausbeutung des Frauenkörpers bedeutet. Aber das widerspricht der Wahrheit. In der Realität wird die Leihmutter nicht ausgebeutet, weil sie alles bewusst tut und dann nicht nur die materielle Entschädigung, sondern auch die große moralische Befriedigung für Ihre Tat  der Gesellschaft zuliebe erhält.

 

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93 KommentareKommentieren

  • Titi - 29/01/2017 Antworten

    Es wäre, denke ich, sinnvoller, über eine vernünftige Regelung der Leihmutterschaft in unserem eigenen Land nachzudenken, statt das Problem in Schwellenländer mit laxen Standards auszulagern, wo die medizinischen, sozialen und juristischen Rahmenbedingungen wirklich mehr als zweifelhaft sind, dazu noch Krieg herrscht so wie in der Ukraine, aus der man immer mehr Biotexcom-Werbung bekommt.
    Wenn man sicherstellt, dass nur Frauen mit gesichertem Einkommen Leihmutter werden, und diesen, solange es dem Kindeswohl entspricht, ein Umgangsrecht einräumt (vergleichbar mit dem von Großeltern vielleicht), fände ich die Sache vertretbar; es wäre kein extremer Unterschied zu einer „normalen“ künstlichen Befruchtung, die ja sehr häufig ist und relativ wenige Probleme macht. Ein Umgangsrecht für die Leihmutter fände ich wichtig, weil ich mir schwer vorstellen kann, dass es Frauen gibt, die während der Schwangerschaft gar keine Bindung zum Kind entwickeln. Man hätte dann ein etwas unübliches Familienmitglied mehr, aber es gibt auch so schon komplizierte Familien.

  • ani333 - 29/01/2017 Antworten

    Da kommt mal wieder alles zusammen
    Also erstmal, wenn die ukrainischen Frauen das Geld tatsächlich bekommen, dann ist das ein VERMÖGEN.
    Wesentlich mehr als sie in einem Jahr mit harter Arbeit verdienen könnten.
    Moralisch schwierig wird es erst, wenn etwas schief geht. Wie jetzt z.B. in Thailand, wo die Eltern den Zwilling mit Down Syndrom einfach da gelassen haben.
    Das wird man wohl in Zukunft öfter hören, denn die künstliche Befruchtung hat einen grossen Haken: Um die Chancen zu erhöhen, werden oft mehrere Eizellen eingesetzt und deshalb kommt es regelmässig zu Mehrlingsgeburten (ein gutes Beispiel: http://de.newseurope.info/?p=42018)
    Maximalinvasive Prostitution
    Verglichen mit Leihmutterschaft ist herkömmliche Prostitution eine minimalinvasive Dienstleistung.
    Ist es nicht erstaunlich, daß dennoch Leihmutterschaft (wo immerhin nicht nur die äußeren Geschlechtsorgane für einige Minuten, sondern der ganze Fortpflanzungsapparat für viele Monate gemietet wird) in konservativen Gesellschaften wie den USA oder Indien vergleichsweise unkritisch gesehen wird?
    Wo bleibt hier das Gerede vom „Verkauf des Körpers“ und der verletzten „Würde“, mit dem Prostitutionsverbote begründet werden?

  • milli2017 - 29/01/2017 Antworten

    Wie gut, daß es die sogenannten Dritte Welt gibt und man sich als reicher Deuche ein Baby aus der Kiewer Biotexcom-Klinik bei Bedarf holen kann.
    Um die Motivation muß man sich nicht kümmern, selbst wenn die Frauen dort Arbeit bei einer europäischen Firma haben, werden sie dort so schlecht bezahlt, daß sie davon kaum leben können. So kommt es „uns“ zugute. Wir brauchen für ein T-Shirt nur wenige Euro auszugeben und haben dafür immer ein Ersatzteillager in petto. Wenn das Kind so perfekt ist, wie man es sich wünschte, nimmt man es gern, wenn es krank ist, kann es die Leihmutter gern behalten.
    Natürlich kann man das kontrovers diskutieren. Vorteil ist bestimmt, dass diese Frauen medizinisch versorgt werden- das können nicht viele arme Inderinnen von sich behaupten. Sie werden sicher auch mit genug Nahrung und Kleidung versorgt. Und sie bekommen Geld für eine Dienstleistung. Ich sehe da kein wirkliches Problem, wenn diese Frauen das wollen. Sie bekommen auch so viele Kinder – meist ob sie wollen oder nicht. Hier werden sie tatsächlich gefragt und vorher untersucht, ob sie das gesundheitlich können!
    Die tatsächliche Bindung zum Kind kommt je meist eh erst später nach der Geburt, nicht direkt. Wenn man sich darauf vorbereitet, sollte das auch psychologisch kein allzu großes Problem sein. Immerhin ist es ja nicht ihr erstes Kind und erst Recht kein „Wunschkind“.

  • Pauliii - 29/01/2017 Antworten

    Behindertes Kind zurückgelassen
    Das australische Ehepaar, das das Kind mit Down-Syndrom zurückgelassen hat, gehört ins Gefängnis!
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass so viele Paare inzwischen gar nichts mehr dabei finden, die Notlage von armen Menschen (es sind ja in der Regel verheiratete, arme Frauen, die Kinder für diese Leute austragen) gnadenlos auszunutzen. Bei den Deutschen hat inzwischen die ukrainische Biotexcom-Klinik so viel Vertrauen gewonnen, dass die gar nicht nachdenken, was die durch ihre Verträge machen: Ein Kind auszutragen ist kein industrieller Fertigungsprozess!!!!! Nicht umsonst entsteht in der Schwangerschaft zwischen Mutter und Kind eine der stärksten Bindungen überhaupt. Ich bin selbst im Brutkasten aufgewachsen und ich weiß, welche Schäden, ich davongetragen habe, von einer nicht-existenten Bindung zu meiner (biologischen) Mutter ganz zu schweigen.
    Leute, stoppt diesen Wahnsinn!!!!!
    Pflegekinder statt In Vitro mit Leihmutter
    „Reicht“ nicht auch ein Pflegekind? Warum sind Menschen so daran interessiert, ihre Gene weiterzugeben? Stimmt, es gibt in Deutschland fast keine Kinder, die zur Adoption freigegeben werden, aber es ist genauso schön, ein Pflegekind zu haben: eben eines, das seine Herkunft kennt, dass seine leiblichen Eltern ab und zu sieht, und das genauso das Recht auf Liebe, wie ein „eigenes“ oder ein Adokind hat.
    Anstelle Frauen und ihre Not in der sogenannten „3. Welt“ auszunutzen, sollten Kinderlose sich lieber Sozialwaisen zuwenden, die brauchen auch eine Familie.
    Was auffällt: es werden in jeder Stadt Pflegeeltern gesucht, es haben aber die wenigsten Familien die Traute, sich als Familie für ein „fremdes“ Kind mit Anhang zur Verfügung zu stellen.

  • joycetwp - 29/01/2017 Antworten

    Ich bin 45 Jahre alt und nach 4 Jahren Spießrutenlauf durch die medizinischen Hamsterräder endlich nach der dritten ICSI in der 26.SSW. Mein Kinderwunsch ist so alt, wie ich denken kann, aber erst kam das Abitur und dann abgebrochenes Studium und eine abgeschlossene Ausbildung. Leider zu dem Zeitpunkt kein Vater in Sicht, denn ich wollte Kinder, aber bitte mit einem Vater! Nicht ein Versorger, aber zum Kinderbekommen und Kinder erziehen gehören in meiner Welt 2 Menschen.
    Was ich bis dahin verdrängt hatte war meine Endometriose, die ich seit meinem 19.Lj hatte und ich wollte mir nicht vorstellen, ich konnte mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet das schwanger werden schwierig sein sollte. Es sollte anders kommen.
    Deswegen bin ich jetzt eben nicht 25 Jahre beim ersten Kind und kann mir den Wunsch nach mehr Kindern erfüllen, sondern muss dankbar sein, dass es nach so einem psychischen und physischen Kraftakt auch nur EINMAL geklappt hat!
    Und jeder, der sich über Frauen in der KiWu-Praxis mokiert, die eben 40+ sind, hat vergessen, dass Jahre der Verzweiflung, der Tränen und des vergeblichen „Übens“ hinter den Paaren liegen. Das Schweigen über die Probleme hat auch etwas mit Scham zu tun, dass etwas völlig normales einem nicht gelingen will, aber auch mit so vielen Ängsten vor dem endgültigen AUS in der Behandlung. Mit dem unerfüllten Kinderwunsch stirbt ein Kind, das man nie hatte – wer ohne Kinderwunsch oder mit Kindern soll das verstehen? Hätte es mit der KB nicht geklappt, haben wir auch gedacht, zur Leihmutterschaft zu greifen (die günstigste Möglichkeit schien für uns die ukrainische Biotexcom-Klinik).
    Ich spreche mit jedem, der fragt.

  • lanaABA - 29/01/2017 Antworten

    – Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Mann am unerfüllten Kinderwunsch beteiligt ist := 60 % (30%+30%)
    – Frauenbeteiligung auch entsprechend := 60%
    – Wahrscheinlichkeit, dass Ursachen bei beiden liegen := 30%
    Wenn man jetzt weiß, dass der Mann auf jeden Fall für den unerfüllten Kinderwunsch ursächlich ist, bedeutet diese Information, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% auch Ursachen bei der Frau vorliegen.
    (Bedingte Wahrscheinlichkeit := 30% / 60%).
    Folglich macht die Berechnung (30%)^2 gar keinen Sinn, da die Ereignisse nicht unabhängig sind.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens einer am nichterfüllten Kinderwunsch beteiligt beträgt laut Statistik übrigens ja 90% ( = 0,6 + 0,6 – 0,3 )
    Ursachen …
    – Hormone in Nahrungsmitteln und Umwelt;
    – Hormonvergleichbar wirkende Substanzen in Nahrungsm. und Umwelt;
    – Weichmacher in Verpackungen, Folien aller Art und Anwendung;
    – Drogenkonsum;
    – Lebenswandel (Stress);
    – div. Krankheiten;
    Die Liste ist nicht abschließend und nicht nach Häufigkeit sortiert, aber ich frage mich nicht mehr, warum ich immer mehr LM-Werbung von der ukrainischen Biotexcom-Klinik im Netz sehe.

  • Lava.Yuki - 29/01/2017 Antworten

    Unfruchtbarkeit und Alzheimer durch Aluminium-Nano-Partikel
    http://derstandard.at/135
    Wird sowohl in der modernen Lebensmittel-Technologie als auch in Verbindung mit Bariumsalzen zur Wettermanipulation eingesetzt.
    Nebenwirkung der Aluminium-Nano-Partikel: Unfruchtbarkeit.
    Noch schlimmer: Völlig bedenkenlos wurde Aluminiumhydroxid in vielen Medikamenten eingesetzt- besonders exzessiv in Maaloxan.
    Und das, obwohl seit fast 20 Jahren Erkenntnisse vorliegen, dass Aluminium anscheinend langfristige Nebenwirkungen hat, die in Medikamententests nicht mit erfasst werden.
    Und da wurde Maaloxan ohne Rezept in Apotheken verkauft, während das viel harmlosere Omeprazol verschreibungspflichtig ist.
    Damit wurde sogar ich getäuscht!
    Ich dachte: So bescheuert werden die Pharmafirmen wohl nicht sein, schädliches Aluminium zu verwenden!
    Wenn sowas wie Maaloxan sogar rezeptfrei angeboten wird, handelt es sich wohl um eine harmlose, chemische Verbindung, bei der sich kein Aluminium festsetzt. Das glaubten die Pharmafirmen anscheinend ungeprüft sogar selbst, und es hat sich als falsch erwiesen!
    Von wegen rezeptfreie Medikamente seien harmlos! Echt skandalös!
    Anscheinend kann man sich da auf gar nichts mehr verlassen! Es liegt wohl auch am absurden System, wonach rezeptfreie Medikamente nicht von der Krankenkasse übernommen werden!
    Die Pharmafirmen waren tatsächlich so bescheuert trotz Gefahrindikation keine hinreichenden Überprüfungen zu machen!
    Da habe ich schon immer Aluminiumtöpfe u.ä. vermieden und trotzdem wegen dieser Medikamentenpraxis doch etwas Aluminiumvergiftung abbekommen.
    Vielleicht ja daher Schmerzsyndrom und langsam erblindendes Auge, häufige Kopfschmerzen und manchmal Schmerzattacken!
    Und was die Unfruchtbarkeit angeht: http://de.newseurope.info/?p=41282

  • Hattie.Tatman - 29/01/2017 Antworten

    Wer denkt an das Kindeswohl ?
    Manche mögen es ja irgendwie spannend finden, dass an einem Kind bis zu 5 Personen ‚beteiligt‘ sein könnten.
    Wie wohl die Kinder einmal darüber denken, und wichtiger, wie sie sich als solche ‚Geschöpfe‘ einmal fühlen werden ?
    In den ersten Jahren ist es ihnen egal und später werden sie schon damit klarkommen. Wie bei adoptierten Kindern.
    Die Gesetze in D führen nur dazu, dass ein fleißiger Fortpflanzungstourismus praktiziert wird. Jetzt nicht mehr nach Indien und Thailand, dafür umso häufiger in die Ukraine – Biotexcom ist schon zum Trend geworden.
    Und wer an das Kinderglück denkt… Die sozialen Eltern, die das Kind „bestellt“ haben! Diese Kinder sind absolute Wunschkinder!
    Und das gilt nicht für jeden leiblichen Abkömmling, der eben mal „passiert“ ist! Besonders schlimm ist es doch, wenn leibliche Abkömmlinge wissen, dass sie ein Unfall waren. Und wer fragt nach dem Wohl dieser Kinder? Wenn sie Glück haben, geht alles gut, dann freuen sich die Eltern oder die Mutter im Nachhinein, wenn sie Pech haben, werden sie mißhandelt, verwahrlosen oder werden zu Krüppeln geschüttelt.
    Für ein Kind ist es wichtig erwünscht, ersehnt und geliebt zu sein. Egal, ob leiblicher Abkömmling, Adoptivkind, Kind aus Samen-, Eizell- oder Embryonenspende oder eben von einer Leihmutter ausgetragen.
    Die Fruchtbarkeit unserer Gesellschaft nimmt ab, der Kinderwunsch bleibt. Es besteht keine Notwendigkeit, individuelle Reproduktionsprobleme als gottgewollt hinzunehmen, wenn es dafür Lösungen gibt.

  • Rassa - 02/02/2017 Antworten

    Dieser Artikel mit Bild über die Leihmutterschaft als Lösung des Unfruchtbarkeitsproblems hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Die Welt hat sich verändert. Und deshalb müssen ja wir uns ändern… Es gibt das Klischee: sie will ein Baby, er seine Freiheit als Kinderloser noch etwas genießen. In der Realität ist es heute allerdings oftmals umgekehrt. Die emanzipierte Frau macht Karriere und schiebt die Familiengründung immer wieder auf… Ab Mitte 30 tickt die weibliche biologische Uhr immer lauter und die Fruchtbarkeit mit der Zeit nimmt ab. Was soll eine Frau machen, die diesen Zeitpunkt verpasst hat?! Hat die noch eine Chance den Kinderglück zu erleben? Gott sei Dank gibt es einen Ausweg aus dieser Sackgasse!!

  • Wikki - 06/02/2017 Antworten

    Ich wünsche niemanden solches Gefühl kennen, wenn du mit Eltern spazierende Kinder siehst und heulen willst, weil du eigene nicht kriegen könntest… es ist dir schon voll egal, wo sollst du hin… nach Afrika, Tschechien oder in die Ukraine.
    Die Ukraine ist ein Land, in dem mehr als ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt. Die Leihmutterschaft ist dort ein lukratives Geschäft. Na ja, jeder fasst das aber ist das so wichtig? Manche Dinge muss man hinter sich lassen, um einen HERZWUNSCH zu erfüllen.

    • leoni555 - 09/03/2017 Antworten

      Solche Leute, die schon ein oder mehr Kinder haben, und ohne Problem schwanger wurden, können nicht die unfruchtbaren Paare verstehen. Sie denken nur, dass es moralisch verwerflich ist usw usf. Aber ist diese Meinung nicht altmodisch? Das ist nur der medizinische Fortschritt. Vielleicht für heutige Gesellschaft ein bisschen zu viel, aber man muss manchmal nicht nur an sich selbst denken, andere auch wollen Elternglück erleben. Sie haben Recht darauf.

  • MonikaM - 02/03/2017 Antworten

    Kinderlosigkeit, Behinderung, Krankheit akzeptieren?
    Manche ausweichenden Antworten auf die Bemerkung ungefähr so wie „Diese Argumentation ist gefährlich. Wenn wir sie zu Ende denken, müssten wir konsequenterweise auch Krankheiten hinnehmen.“ Genau das. Das heißt Frieden mit Kinderlosigkeit zu finden und keine Kiwu-Zentren im Ausland (so wie in D in der letzten Zeit gewordene Biotexcom-Klinik aus der Ukraine) zu bereichern.
    Aber wenn Sie sagen, dass man „nicht mit der Akzeptanz von Leiden anfangen soll, muss ich widersprechen. Anstelle von Krankheiten kann man auch (permanente) Behinderung denken. Ein Antwortsatz von ihn würde dann so lauten:
    „Man kann Menschen mit psychologischer Beratung auch dabei unterstützen, Frieden mit der Behinderung zu schließen.“
    Das nun kann ganz wichtig sein! Bei unheilbaren Krankheiten letztlich auch. In diesem Zusammenhang rufe ich das Stichwort der Via Negativa hervor, ein spiritueller Weg, das Leiden (und das Böse) gelassen akzeptieren zu können.
    Auch Menschen mit einer Behinderung wird üblicherweise zuerst versucht zu helfen. Wenn möglich Heilung, wenn nicht möglich dann Verbesserung der Situation für die Betroffenen, symptomatische Therapie. Eine psychologische Beratung zur Akzeptanz der Behinderung steht ganz am Schluss. Beispiele sind Fehlsichtigkeit (Brille), Schwerhörigkeit (Hörgerät), Paraplegie (Rollstuhl). Sie finden bestimmt noch weitere, wo die permanente Behinderung oder Einschränkung/Minderung der Lebensqualität nicht einfach hingenommen wird.
    Übrigens habe ich mir angewöhnt, meine eigene Ethik als Maßstab für mein Handeln zu wählen, nicht die Ratschläge von kirchlich dominierten Gremien von Berufsethikern wie z.B. dem Deutschen Ethikrat.
    Behindertenverbände nehme ich ähnlich ernst, wenn sie meinen, man dürfe nicht versuchen, Behinderungen zu vermeiden. Natürlich soll man das, sonst kann man auch gleich Arbeitsschutz, Crash-Tests usw. sparen, Verstümmelungen waren früher auch Schicksal. Dass man einen Betroffenen nicht abschätzig behandelt, versteht sich von selbst, aber der Versuch der Vermeidung von Leiden kratzt nicht an der Würde derer, die es tun.
    Bzgl. „spiritueller Wege, das Leiden (und das Böse) gelassen akzeptieren zu können“: Katholiken dürfen gerne vor sich hin leiden, ihr „Schicksal“ als gottgewollt darstellen und damit Veränderungen zum Besseren negieren; Innovation ist, wenn der Status Quo nicht akzeptiert wird.

  • Froeschle - 02/03/2017 Antworten

    Die ist aber Ihre eigene Ethik.
    Dann hoffe ich mal, dass Sie ihre eigene Ethik nicht auch Ihren durchaus mit eigener Erkenntnisfähigkeit ausgestatteten Patienten um jeden Preis überstülpen. Auch um den Preis, dass sie unter dem Kampf mehr leiden als an der Behinderung. Das soll es nämlich auch geben, dass Menschen am Hörgerät mehr leiden als an der Schwerhörigkeit. Das ist dann aber nicht mit irgendeiner Schuld verbunden und der Schwerhörige ist auch nur begrenzt für die Innovationskraft des Herstellers verantwortlich.
    Und ich bin sicher nicht mit meinem Kinderwunsch dafür zuständig, dass die Repromediziner forschen oder auch nicht. Ich muss damit klarkommen, und wenn ich höchstselbst an einer Stelle sage: Schluss jetzt! dann habe ich damit nicht mein Recht auf Lebensglück schuldhaft verwirkt. Dann liegt es in meiner Macht, damit umzugehen, so oder so (übrigens haben wir uns den ukrainischen Ärzten von der von Ihnen erwähnten Biotexcom-Klinik helfen lassen: erfolgreich!!). Ob ich nun ein behindertes Kind gebäre oder ein gesundes oder gar keins. Und ein aktives Annehmen dessen was man nicht ändern kann, ist meiner Meinung nach da der richtige Weg.
    Aber wenn der Patient, der zu Ihnen kommt, nachdem Sie Ihn ordnungsgemäß aufgeklärt haben, sagt: „Will ich nicht.“ aus welchen Gründen auch immer, können Sie ihn gehen lassen, ohne Ihm Schuldgefühle zu vermitteln?
    Ich kenne einfach Mediziner, die sind sehr gut darin, Ihren Patienten eine Art „Feigheit vor dem Feind“ zu unterstellen. Dazu müssen Sie nicht gehören, ich gebe das nur zu bedenken.

  • Coralie - 02/03/2017 Antworten

    Früher war´s nicht anders:
    Man denkt: Und manchmal – ganz ehrlich – fragt man sich, ob es nicht besser wäre, das Schicksal akzeptieren zu KÖNNEN, wie Generationen zuvor, als immer verzweifelter nach dem Wunschkind zu streben!
    Meiner Vermutung nach hat es auch in allen Generationen zuvor ebenso Trauer, Enttäuschung bis hin zu extremer Verzweiflung und Depressionen aufgrund unerfüllten Kinderwunsches gegeben.
    Wieso auch nicht?
    Von den individuellen Wünschen einer Frau früher weiß man nichts, kann aber davon ausgehen, dass da auch der Kinderwunsch oft „systemimmanent“ war. Aber man weiß definitiv, dass es oft nötig war, wenigstens einen Stammhalter zu bekommen (vom Regenten bis runter zum Bauern), und auch heute noch ist in vielen Ländern das Kinderkriegen eine Art Altersversicherung und Kinderlose sind geschmähte Leute.
    Man „MUSS“ das überhaupt nicht „normal“ finden, wenn es nicht klappt. Viele müssen sich leider damit abfinden, das ist wahr, aber wenn es einem geholfen werden kann, warum dann nicht? Von mir aus Osteuropa, Ukraine, Biotexcom…. Versuche hat´s früher auch schon noch und nöcher gegeben, das waren halt aus heutiger Sicht lächerliche (mit Kräutern, Stellungshilfen, Besprechungen, Wässerchen etc.), aber die Menschen haben da auch dran geglaubt. Nun ist es eben die Technik – mit dem Unterschied, dass es eben da doch dann öfter mal klappt! Meine Meinung: HELFEN!!

  • Louette - 02/03/2017 Antworten

    Das ist aber ein sehr alter Kummer, das stimmt.
    Das Leiden und der Umgang mit Kinderlosigkeit ist auch für frühere Zeiten gut belegt. Eine sehr alte Quelle ist das Alte Testament (einfach – verkürzt gesagt -als alter Text zu Themen, die die Menschen beschäftigt haben gelesen), aber es gibt auch Texte aus dem Mittelalter, die explizit Frauengebete um Kinder belegen, häufig im Rahmen von Marienliedersammlungen. Ich hatte auch schon darauf hingewiesen, dass z.B. für Maria von England und Elisabeth von England die Sache nicht zuletzt auch ein politisches, öffentliches Problem gewesen ist.
    Es ist wie mit dem Ende des Lebens. Wir haben den Punkt alle Hoffnung fahren lassen zu müssen nicht zuletzt dank den Kämpfernaturen unter den Medizinern und Patienten in den letzten Jahrzehnten weit nach hinten verschieben können. Aber wir können nicht leugnen, dass es diesen Punkt noch immer gibt. Und wann dieser erreicht ist, hängt von vielen Dingen ab, auf die der einzelne zum Teil gar keinen Einfluss hat. Aber über diesen Punkt hinaus zu hoffen, ist manchmal auch der Grund zu neuem Leid. Und dieser Punkt ist nicht zwingend deckungsgleich mit den Grenzen des medizinisch Machbaren (ein guter Artikel über die Machbarkeit in der Bereich der Repromedizin: http://de.newseurope.info/?p=45853).
    Wenn ein Mensch das in seine Betrachtung mit einbezieht, ist das ein durchaus bedenkenswerter Beitrag.

  • Sonntag2017 - 02/03/2017 Antworten

    Hey manche Aussagen hier kann man ruhig als Propaganda gegen die Reproduktionsmedizinbezeichnen.
    Dass man Kinder nicht erzwingen kann, wissen wir alle. Man kann aber durchaus die Möglichkeiten nutzen, die sich medizinisch bieten. Genau wie man bei Krankheiten alle medizinischen Möglichkeiten nutzen darf, aber auch die Heilung nicht erzwingen kann. Unbedingt anschauen: https://www.youtube.com/channel/UC3wkbgaaXc2XaxTYJhtR0rA
    Wenn es dann doch nichts mit dem Wunschkind geworden ist, kann man ja immer noch psychotherapieren.
    Mancher denkt: Wir sehen Kinder nicht mehr als eine Gabe, über die man staunt und sich freut, sondern als Resultat eines Herstellungsprozesses. – Was für ein langer Bart. Das ist eine typische Aussage gottesgläubiger Gegner der Reproduktionsmedizin. Ich habe meine Kinder auch durch deren Hilfe. Ich habe sie noch nie als Resultat eines Herstellungsprozesses gesehen.
    Neulich darüber gestolpert: „asymmetrisches Herrschaftsdenken über das ungeborene Leben“ – Kann es sein, dass manche Menschen ein asymmetrisches Herrschaftsdenken über ungewollt Kinderlose hat???

  • Deseo - 02/03/2017 Antworten

    „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“?
    Ich kann nichts falsches daran finden, die Probleme, die Reproduktionsmedizin aufwirft, zu benennen. Und nach den „Happy End“-Artikel vom Anfang der Themenwoche, war das ein Aspekt, der gefehlt hat: http://de.newseurope.info/?p=46541: Das hat sich doch teilweise gelesen, wie direkt von der Anzeigenabteilung eines KiWu-Zentrums eingereicht.
    Schon wenn sich ein Paar entscheidet, eine Diagnose für die ungewollte Kinderlosigkeit haben zu wollen, kann dies weitreichende Konsequenzen für die Beziehung haben. Und dennoch gibt es da in der Regel kein vorheriges ausführliches Gespräch, sondern man wird zum Screening geschickt, als wäre das eine zahnärztliche Routinekontrolle. Manchmal tauscht ein Paar damit ein viel größeres Problem ein.
    Ich bin dafür, möglichst viele Wege gangbar zu machen und zu halten. Aber ich bin auch dafür, darüber zu sprechen, was die spezifischen Schwierigkeiten der jeweiligen Wege sind. Erst dann kann sich ein Paar doch wirklich entscheiden, welcher Weg zur eigenen Persönlichkeit, Biografie und Beziehung passt. Und das kann (muss nicht, aber kann) auch vor den Grenzen des medizinisch machbaren liegen. Schon allein ein Kinderwunsch kann (nicht muss, kann) durchaus eher extrinsischen als intrinsischen Gründen entspringen, und dann wäre es vielleicht besser, die Beziehung nicht der Zerreißprobe auszusetzen, die allein schon die Diagnose sein kann.
    Wenn jemand das einfach zu bedenken gibt, sehe ich darin noch keine Propaganda.

  • Renzy - 02/03/2017 Antworten

    Ich finde, der Staat Deutschland muss hier klar differenzieren zwischen Leihmutterschaft als Geldmacherei und was man jetzt schon im Bereich der Repromedizin gesetzlich zu regeln braucht, damit man nicht als hoffnungslos retrograd in Europa angesehen wird (ist das nicht lächerlich, eigene Bürger in die Ukraine zu schicken, weil man dort ohne geringste gesetzliche Probleme in solchen Kiwu –Zentren wie Biotexcom Hilfe bekommt?). Je länger sich die Geschichte heraus zögert desto schlimmer für alle Kinderlosen in D.
    Zum Nachdenken:
    1. Deutschland ist das Land mit der geringsten Geburtenrate in ganz Europa (http://www.welt.de/politi…).
    2. Deutsche Gesetze schützen Eizellen und ungeborenes Leben, aber was ist mit den Kindern, die nun geboren sind?
    3. Wie soll sich jemand, der keine Probleme hatte, Kinder zu bekommen in jemanden hinein versetzen dessen sehnlichster Wunsch ein Kind ist?
    Ein Baby darf keine Ware sein, klar.
    Organe aber auch nicht, könnte man sagen. Dennoch gibt es in letzterem Fall juristische Regelungen, die eine Organspende prinzipiell zulassen (auch eine Lebendspende).
    Wenn sie also wollten, dann würden unsere Herren Juristen doch auch für die Leihmutterschaft einen modus vivendi finden.

  • Persy - 02/03/2017 Antworten

    Meine Meinung:
    Don´t ask, don´t tell!!!!
    Die deutsche Justiz ist auch nicht anders als die amerikanische Armee…was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!!
    Wir, 2 Männer, sind glückliche Väter einer Tochter, die in den USA geboren wurde, da gemeinsame Adoption für uns rechtlich nicht möglich war bzw. ist (Adolescence: ich weiß nicht, ob wir es günstiger in der von dir genannten Biotexcom-Klinik geschafft haben, näher und billiger wäre es schon gewesen).
    Nur können wir leider nicht vorgeben, schwanger eingereist zu sein und dann unser Kind dort geboren zu haben.
    Wann wird der deutsche Staat merken, dass Grenzen nicht aufhalten und Dinge, die woanders ( und ich rede hier von einem westlichen, 1. Welt Staat ) als gesellschaftlich anerkannt sind, auch hier eine angemessene Lösung finden muss.
    Auf dem Rücken der Familien, im Besonderen der Kinder, dieses auszutragen ist unmenschlich und verstößt gegen jedes Menschenrecht.
    Die Behörden sollten sich mehr um die Kinder kümmern, die unter schwierigsten sozialen Bedingungen in diesem Land geboren werden, von Eltern, die mit dieser Situation absolut überfordert sind und dieses in der Erziehung und Umgang mit ihren Kindern spüren lassen.

  • Sam - 06/03/2017 Antworten

    Man darf die Entscheidungen und Taten von anderen Menschen nicht verurteilen. Niemand weiß, wieso der Mensch so oder so getan hat. Dies gilt auch für Leihmütter und Eizellspenderinnen. Egal was sie dafür rührt, die Hauptsache – sie verhelfen ungewollt kinderlosen schon echt verzweifelten Menschen zum Kind.

    • ina - 14/03/2017 Antworten

      ich bin unfruchtbar und sehr lange wagte ich mich nicht die Leistungen der Leihmutterschaft zu nehmen, weil ich an der Meinung der Gesellschaft dachte, glücklicherweise habe ich wirklich sehr gute Freunde, die mir in dieser Situation unterstützt haben und ich mit meinem Mann sind in die Ukraine gefahren. Wenn nicht ihre Unterstützung, weiß ich nicht, ob ich jetzt zwei wunderschöne Töchter hätte

  • Hereingeschmeckter - 08/03/2017 Antworten

    das wäre eine Lösung in der Situation, solange keine andere Lösung möglich ist

  • greta - 10/03/2017 Antworten

    für uns wurde Leihmutterschaft wirklich eine Lösung. Wir haben schon allles probiert, 4 Mal ICSI, dann Behandlung in der spanischen Ki-Wu Klinik, Kryo-versuche und alle negativ, keine Hoffnung, nur Verzweifelung und dann wie Geschenk vom Himmel diese ukrainische Klinik. Wir hofften schon nicht, aber nochmal zu versuchen war wie ein Pflicht, und jetzt bereuen wir nicht

  • Anna - 10/03/2017 Antworten

    Ich zweifele an „die große moralische Befriedigung“, die Leihmutter für ihre Tat bekommt. Kann sogar nicht vorstellen, wie es bei dieser Frau nach der Geburt vom Kind geht.

    • Bob - 16/03/2017 Antworten

      Warum nicht? Sie half den Menschen, und jeder von uns, der anderen hilft, bekommt in gewisser Weise eine moralische Befriedigung. Außerdem, verdient sie am Ende dieses Programms viel Geld, die Befriedigung kann sogar verdoppelt sein) Sie verdient Geld und zugleich hilft den Menschen) Sehr gute Arbeit, nicht wahr?

    • kira - 16/03/2017 Antworten

      Ich habe auch andere Artikel darüber gelesen und auch in Indien sagen die Leihmütter, dass es für ihnen nicht nur Geld bedeutet aber auch ist wie ein Wohltätigkeitszeichen. Ich kann natürlich nicht genau sagen, dass es Wahrheit ist, aber vllt nicht alle machen es wegen Armut

    • Fiona - 24/04/2017 Antworten

      Das ist sehr egoistisch ein Kind in solcher Weise zu bekommen. Dafür braucht man eine Leihmutter, die ausgebeutet wird. Sie macht das „freiwillig“ und hat „keine Verbindung“ zum Kind. Ich bin aber sicher, das ist ein Quark. Natürlich keine Frau wird das freiwillig für fremde Menschen machen. Und natürlich entsteht es eine Verbindung nach 9 Monaten zwischen Kind und Mutter(Frau die es trägt) und das ist sehr schmerzhaft sie mit dem Baby zu trennen.

  • Olali - 10/03/2017 Antworten

    Leihmutterschaft ist auch die letzte Hoffnung der unfruchtbaren Ehepaare, die schon viel Zeit von dem Kind träumen. Und für homosexuelle Paare ist dieses Verfahren der Reproduktionsmedizin die einzige Möglichkeit! Ich bin der Meinung, dass solche Medizin ein Recht auf die Existenz hat.

    • hanna38 - 14/03/2017 Antworten

      Leider sind nicht alle Leute solcher Meinung. Aber es ist schwer zu verstehen, wenn man selbst Kinder habt und kene Probleme damit hatte. solche Leute wollen einfach nicht das verstehen. Für sie ist es verrückt und wahnsinnig, aber leiden nicht sie, sondern andere, das interessiert sie aber nicht

  • Seufzerin - 16/03/2017 Antworten

    ich denke so, dass die Leihmutterschaft optimiert geworden ist. Noch mehr als zuvor. Oder ob die Optimierung der Leihmutterschaft eine wahre Lösung des Problems ist?

  • Krach - 17/03/2017 Antworten

    Eine globale Lösung des Problems ist es nicht.

    • Einhorn - 18/03/2017 Antworten

      Aber es ist doch die Lösung und die beste Lösung für unfruchtbare Paare. Es ist noch keine Arzneimittel gegen Unfruchtbarkeit. Und so können sie ein eigenes Kind bekommen, einigem Psst Adoption nicht und noch es ist viele Probleme damit verbunden, es braucht zu viel Zeit. In diesem Fall ist Leihmutterschaft eine gute Variante.

    • sandy - 20/03/2017 Antworten

      Aber bis heute ist es noch keine andere Lösung und für unfruchtbare Paare ist es eine gute Möglich Kind zu bekommen. Jetzt existiert kein anderer Weg. Man kann auch das Kind adoptieren, aber das Verfahren ist sehr lange, man braucht dazu viel Zeit und ein gutes Nervensystem, aber doch bekommt man kein einziges Kind. In diesem Fall ist Leihmutterschaft eine gute Variante.

      • PETER - 30/03/2017 Antworten

        Außerdem, wenns eine Möglichkeit ist, ein biologisch verwandtes Kind zu bekommen, warum müssen die unfruchtbaren Eheleute diese Chance verpassen nur wegen der Meinung der Gesellschaft und wegen des Gesetzes.

  • anonymika - 20/03/2017 Antworten

    Ich kann diese Frauen nicht beurteilen, weil einer von denen uns geholfen hat. Wir können unsere Dankbarkeit in keine Worte fassen. Wenn sie nicht gewesen wäre, dann würden wir kinderlos bis ans Ende des Lebens. Wir haben einen langen Weg zu unserem Wunder durchgeschritten. Zuerst versuchten wir Eizellspende in einer ukrainischen Klinik(Biotexcom). Das klappte aber nicht, am Anfang hatte ich niedrige Chance. Aber im Programm war ein Übergang zur Leihmutterschaft, und wir haben damals gedacht warum nicht, und glücklicherweise nicht vergeblich! Wir haben aber sehr lange Zeit auf die Leihmutter gewartet, aber das lohnte sich! Das wichtigste, dass wir unser Wunder bekommen haben!

  • Grisini - 21/03/2017 Antworten

    Das Elternglück ist überall Elternglück. Eine maßgebliche Rolle scheinen dabei ausländische Kliniken zu spielen.Jedoch wichtig, dass Frauen ihre Schwangerschaft gut planen und ihren Kinderwunsch mit ihrem Arzt besprechen.

    • Wieso - 23/03/2017 Antworten

      Einverstanden.

  • Hunger - 24/03/2017 Antworten

    Grenzenloser Kinderwunsch…

  • Levis - 24/03/2017 Antworten

    Eine Leihmutter ist manchmal der letzte Ausweg für Paare, die sich ein Kind wünschen. Bei einem medizinischen oder genetischen Problem oder im Falle eines homosexuellen Paares, das sich ein Kind wünscht, erscheint die Leihmutterschaft häufig als eine adäquate Lösung.

    • mirami - 28/03/2017 Antworten

      Einverstanden. Das ist die beste Lösung für sie und in der Ukraine ist es nicht so teuer, wie in den USA, dass man es sich leisten können

    • Marta - 24/04/2017 Antworten

      Adoption ist auch ein Ausweg für unfruchtbare Paare, die sich ein Kind wünschen. Außerdem das ist eine Hilfe dem Kind, das von einer Familie träumt. Falls Leihmutterschaft bekommt man ein 100% biologisches Kind aber die Art und Weise, wie das Kind entstanden ist, ist unmoralisch und unethisch. Mehr noch das ist eine Ausbeutung von einer armen Frau. Aber jeder entscheidet selbst, was für ihn besser wäre.

  • Tsssss - 27/03/2017 Antworten

    „Der Kulturwissenschaftler und frühere SZ-Kollege Andreas Bernard ist für sein Buch „Kinder machen“ um die Welt gereist, hat Kinderwunschkliniken und Eizellbanken, Spender und Spenderkinder besucht. Er kommt zu dem Schluss, die künstliche Befruchtung gelte inzwischen „eher als Variante der natürlichen Empfängnis (…) nicht als deren Gegensatz“.“

    • julianne - 28/03/2017 Antworten

      Das ist wirklich so. Diese Kinder werden nicht in Reagenzglas gewachsen oder so was. Sie sind auf natürlichem Weg geboren. Einige Frau haben einfach keine Möglichkeit es selbst auszutragen und brauchen Hilfe in der Erfüllung ihres starken Kinderwunsches.

      • Diana - 24/04/2017 Antworten

        Aber sie werden im Reagenzglas gezeugt. Das ist aber unnatürlich. Unnatürlich ist auch, dass das Kind von einer fremden Frau entbunden wird. Und danach von dieser fremden Frau verkauft wird.

  • Armaud - 27/03/2017 Antworten

    Am wichtigten ist in dieser Situation die Ruhe zu bewahren….und eine gute Beratung zu bekommen.

  • Valet - 28/03/2017 Antworten

    In 20 bis 40 Jahren ist Sex nicht mehr nötig. Er wird als unanständig gelten, ja sogar als verantwortungslos. Möchte ein Paar Kinder, gibt die Frau ein Stück Haut ab, aus dem die Eizellen entwickelt werden, der Mann liefert die Spermien. Die Befruchtung erfolgt im Reagenzglas.

  • Möwe - 29/03/2017 Antworten

    Vielen Paaren ist das Adoptionsverfahren zu langwierig. Andere wiederum sehen in der Annahme eines fremden Kindes keine Alternative zum eigenen Baby. Eine Patentlösung bei Kinderlosigkeit ist die Adoption deshalb kaum. In vielen Ländern gibt es einen dritten Lösungsweg: Per Leihmutter können Paare trotz Unfruchtbarkeit ein biologisch verwandtes Kind haben. Medizinisch ist das seit Mitte der 1980er Jahre möglich und wird zum Beispiel in der Ukraine, in den USA und in Indien praktiziert.

  • Sonne - 30/03/2017 Antworten

    Eine Bekannte von mir hat eine Leihmutter aus der Ukraine gehabt. Sie erzählte mir, dass es nicht sehr leicht war für diese Leihmutter auf das Kind nach seiner Geburt zu verzichten. Sie musste aber das machen. Und jetzt haben sie keinen Kontakt mit einander.

  • lela - 31/03/2017 Antworten

    Es ist schon nicht Lösung sondern Notwendigkeit. Geburtsrate in Deutschland ist sehr niedrig und wirklich eine der niedrigste in der Welt, und die Zahl der unfruchtbaren Paare erhöht sich jedes Jahr und auch es gibt immer mehr Frauen und Männer, die Probleme mit der Fertilität haben und ohne Hilfe kann man nicht schwanger werden.

    • andrea - 17/04/2017 Antworten

      und Adoption wählt man immer seltener, obwohl es diesen Kindern helfen kann. Sie bekommen endlich eine traumhafte Familie

      • lela - 17/04/2017 Antworten

        Wäre das Adoptionsprozess nicht so lang und schwer. würde mehr Kinder adoptiert werden. Aber in der Wirklichkeit wollen alle ein eigenes Kind bekommen.

  • ule - 16/04/2017 Antworten

    Leihmutterschaft ist für mich die letzte Lösung dieser Situation, wenn die Situation ist wirklich hoffnungslos und es ist keinen anderen Weg. Anderfalls kann man noch EZS versuchen.

  • Feuervogel - 19/04/2017 Antworten

    Leihmutterschaft war für mich eine richtige Lösung des Unfruchtbarkeitsproblems. Zuerst dachten wir mit meinem Mann an der Adoption. Das aber klappte uns nicht ein Baby zu adoptieren wegen des Alters. Dann kam eine Leihmutterschaft in Frage. Die war sogar besser, weil wir in solcher Weise ein genetisches Kind bekamen. Es ist dem Vater ähnlich, die Augen aber von mir.

    • viola - 24/04/2017 Antworten

      immer weniger Menschen wählen Adoption, besonders jetzt, wenn es möglich ist ein eigenes Kibd zu bekommen. Sie nimmt zu viel Zeit und braucht sehr viel Geduld. ich möchte diesen Waisenkindern helfen, aber ehrlich gesagt, alle wollen das eigene Kind.

      • jutta - 25/04/2017 Antworten

        Noch in der Ukraine ist es nicht so teuer und man muss nicht so lange in Schlange warten.

      • einhorn - 28/04/2017 Antworten

        Es ist besser mehr Zeit zu warten, aber diesen Kindern helfen, als diese Verfahren gegen Natur zu machen.

  • Jennifer - 10/05/2017 Antworten

    Wie kann mann es als Lösung bezeichnen, wenn es ein Ausbeutungsform des Frauenkörpers ist.

    • bianca - 11/05/2017 Antworten

      für die unfruchtbaren Paare ist es aber die Lösung. Sie bekommen endlich ein eigenes Kind. Was kann besser für ihnen sein

      • jemand - 11/05/2017 Antworten

        Nicht alle verstehen das, sondern beurteilen diesen Weg.

  • Josefa - 10/05/2017 Antworten

    Ich verstehe nicht, weshalb so viele dagegen sind. Es ist wirklich eine gute Lösung und wer über Zwang oder Leiden der Leihmutter sprichr, meinen Sie es wirklich. Sie macht es ganz freiwillig. Das ist nur ihre Entscheidung.

    • lotti - 10/05/2017 Antworten

      Ja, klar ihre Entscheidung, aber warum haben sie eigentlich diese schreckliche Entscheidung getroffen?

      • Erna - 15/05/2017 Antworten

        Es ist auch ganz klar. Geld. Sie wollen Geld verdienen und für sie war es der einzige Weg

  • Klee - 11/05/2017 Antworten

    im Kampf gegen Unfruchtbarkeit sollen alle Mittel erlaubt sein, die ethisch und moralisch vertretbar sind. Dazu gehört aber eine Leihmutterschaft nicht.

    • Ute - 12/05/2017 Antworten

      Leihmutterschaft ja, aber EZS muss erlaubt sein

    • Cora - 16/05/2017 Antworten

      Jeder steht selbst für sich diese Moralgrenze. Was für einen akzeptabel sein kann, ist für andere moralisch verwerflisch

      • Dina - 29/05/2017 Antworten

        Nicht jeder halt diese Grenzen, oft kann man aus Rahmen kommen

    • Riana - 17/06/2017 Antworten

      Wenn die Leihmutterschaft die einzige Lösung ist, dann meiner Meinung nach sie auch erlaubt sein soll. Jeder hat Recht auf das Kind!

  • Marta - 15/06/2017 Antworten

    Das Problem ist nicht nur, dass die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist, sondern dass in Deutschland auch die Adoption eines per Leihmutterschaft entstandenen Kindes verweigert wird. Denn selbst wenn man ein „Leih-Kind“ bereits im Ausland adoptiert, muss man diese Adoption hier in Deutschland ja ein weiteres Mal anerkennen lassen. Und das funktioniert bei Leihmutterschaft nicht, weil die Ämter hier eine Bestätigung des Adoptionsvermittlers (möglichst seriöse, anerkannte Organisationen) sehen wollen.

  • Marta - 15/06/2017 Antworten

    Die Anzahl der Länder, die liberaler gegenüber der Leihmutterschaft eingestellt sind, nimmt zu. In Europa gibt es unter diesen liberal eingestellten Ländern verschiedene Modelle. In Belgien, den Niederlanden und Großbritannien beispielsweise ist die nicht-kommerzielle Leihmutterschaft erlaubt.
    In Belgien und in den Niederlanden kann die rechtliche Zuordnung des Kindes zu den Wunscheltern aber nur über die Adoption erfolgen, während in Großbritannien für die Fälle der Leihmutterschaft ein vereinfachtes Verfahren zur Übertragung der Elternstellung geschaffen wurde.
    Am einfachsten ist es insoweit in Griechenland, wo sich die Wunscheltern die Leihmutterschaft vorher gerichtlich genehmigen lassen und dann nach der Geburt automatisch zu den rechtlichen Eltern werden. In Russland und anderen post-sowjetischen Ländern ist sogar die kommerzielle Leihmutterschaft erlaubt.

  • illa - 15/06/2017 Antworten

    Jetzt bin ich noch am Anfang und kenne mich nicht so gut in dieser Richtung aus. Weiß auch nicht ob diese Entscheidung richtig war, wir waren sehr lange am überlegen, aber sowieso haben uns für die Leihmutterschaft entschieden. Seit 6 Jahren sind wir am üben. Dreimal war ich schwanger geworden, aber jede Schwangerschaft endete sich mit der FG(8SSW, 14SSW, 8SSW). Aus gesundheitlichen Gründen kann ich das Kind nicht mehr austragen. Und Leihmutterschaft ist die einzige Lösung.

  • Maria - 26/07/2017 Antworten

    Ich denke die beste Lösung für die Unfruchtbarkeit ist Adoption, statt Tausende auf egoistisches und unnötiges Verfahren zu verschwenden. Zugleich ich verstehe den herzlichen Wunsch vieler unfruchtbarer Paare, ihre eigenen Kinder zu haben. Und was Kosten betrifft, es scheint mir, dass Leihmutterschaft in der Tat viel teurer als Adoption wird. Für mich ist es lächerlich. Adoption soll mehr unter unfruchtbaren Paaren gefördert werden. Nicht ohne Grund gibt es in vielen Ländern ein Verbot eines solchen Verfahrens wie Leihmutterschaft. Es ist verfügbar in den ärmsten Ländern mit einer schwachen Wirtschaft. Zum Beispiel Thailand oder Ukraine.

  • Anna - 01/08/2017 Antworten

    Die Geburtenanzahl in vielen europäischen Ländern mit jedem Jahr viel niedriger. Glücklicherweise haben wir die Möglichkeit für die Lösung dieses Problems. Jetzt können die unfruchtbaren Paare ihr eigenes Kind bekommen. Diese neuesten Methoden müssen bestimmt in den hochentwickelten Ländern erlaubt sein.

  • Camille Hrd - 25/08/2017 Antworten

    Ich bin 45 Jahre alt und nach 4 Jahren Spießrutenlauf durch die medizinischen Hamsterräder endlich nach der dritten ICSI in der 26.SSW. Mein Kinderwunsch ist so alt, wie ich denken kann, aber erst kam das Abitur und dann abgebrochenes Studium und eine abgeschlossene Ausbildung. Leider zu dem Zeitpunkt kein Vater in Sicht, denn ich wollte Kinder, aber bitte mit einem Vater! Nicht ein Versorger, aber zum Kinderbekommen und Kinder erziehen gehören in meiner Welt 2 Menschen.
    Was ich bis dahin verdrängt hatte war meine Endometriose, die ich seit meinem 19.Lj hatte und ich wollte mir nicht vorstellen, ich konnte mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet das schwanger werden schwierig sein sollte. Es sollte anders kommen.
    Deswegen bin ich jetzt eben nicht 25 Jahre beim ersten Kind und kann mir den Wunsch nach mehr Kindern erfüllen, sondern muss dankbar sein, dass es nach so einem psychischen und physischen Kraftakt auch nur EINMAL geklappt hat!
    Und jeder, der sich über Frauen in der KiWu-Praxis mokiert, die eben 40+ sind, hat vergessen, dass Jahre der Verzweiflung, der Tränen und des vergeblichen „Übens“ hinter den Paaren liegen. Das Schweigen über die Probleme hat auch etwas mit Scham zu tun, dass etwas völlig normales einem nicht gelingen will, aber auch mit so vielen Ängsten vor dem endgültigen AUS in der Behandlung. Mit dem unerfüllten Kinderwunsch stirbt ein Kind, das man nie hatte – wer ohne Kinderwunsch oder mit Kindern soll das verstehen? Hätte es mit der KB nicht geklappt, haben wir auch gedacht, zur Leihmutterschaft zu greifen (die günstigste Möglichkeit schien für uns die ukrainische Biotexcom-Klinik).
    Ich spreche mit jedem, der fragt.

  • Havel Gaelle - 25/08/2017 Antworten

    sicher kennen viele von uns Deine Gedanken und Gefühle:
    Warum bekommen die anderen Kinder – warum wir/ich nicht? Das ist ungerecht! Immer muss ich mich rechtfertigen für meine Kinderlosigkeit! Und so weiter…

    Ich weiß nicht mehr, wer es von uns aus dem Forum war, ich erinnere mich jedoch ziemlich genau an die Botschaft, die in der Antwort steckte:
    Warum bist Du mit Armen und Beinen zur Welt gekommen? Warum kannst Du hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen? Wunderbare Eigenschaften, die wir in uns haben. Sicher: Manche von uns hier im Forum können keine Kinder bekommen. Dafür können andere Menschen andere Dinge nicht, verfügen nicht über Fähigkeiten, die wir aber vielleicht besitzen. Bist Du einfühlsam? Kannst Du gut zuhören? Bist Du warmherzig? Du bist wertvoll einfach als Mensch!

    Nicht alles im Leben ist machbar! Auch ich musste das schwerlich und schmerzlich lernen. Und auch ich habe Zeiten, in denen mir die Tränen kommen, ich kreuzunglücklich bin und mit mir hadere! Ich glaube und hoffe, dass alles im Leben einen Sinn hat, auch wenn ich ihn nicht immer erkennen kann.
    Wenn ich meinen Blickwinkel wechsle, bekomme ich einen andere Perspektive zu dem Thema. Und wünsche Dir von Herzen, dass Du auch dorthin kommst. Denn es geht – wenn Du willst! Wollen musst Du allein! Wir stehen Dir hier im Forum sicher zur Seite – das hast Du von einer Vielzahl schon gesagt bekommen. Auch Deine Entscheidung, eine Leihmutter vom Biotexcom-Zentrum zu beauftragen, wird hier verstanden und unterstützt.
    Du wirst Dir jedoch evtl. Hilfe holen müssen – auch da bist Du nicht die Einzige – damit Du Deinen Weg aus Deinen Depressionen findest.

  • Candleneste - 25/08/2017 Antworten

    Welchen Weg man findet (ob man überhaupt einen findet), um mit der Situation klarzukommen, dass das, was eigentlich selbstverständlich scheint, einfach nicht geht, ist sicher bei jedem völlig verschieden. Schon der Zeitpunkt, zu dem man den Gedanken zulässt, dass es vielleicht nichts wird mit dem leiblichen Kind, ist ganz unterschiedlich.

    Ich denke, dass es vor allem darauf ankommt, dass man sich nicht völlig in die Verzweiflung fallen lässt, sondern immer mal wieder versucht, sich selbst und seine Situation mit einer gewissen Distanz zu betrachten – so als würde man sein eigenes Schicksal als Reportage in der Zeitung lesen. Und zwar sauber recherchiert, das heißt mit den Tiefen, aber auch mit den Höhen. Damit relativiert und bagatellisiert man nicht die Tatsache, dass es einem zwischendurch ganz elend zu Mute ist, auch dafür muss es Raum geben.

    Bei mir ist es so, dass meine zwischenzeitliche Traurigkeit ziemlich stereotyp ist, d.h. sich immer mit denselben Gedanken abspielt. Das ist eigentlich ganz praktisch: da habe ich mir ein paar „Gegenargumente“ überlegt, die zwar nicht die Gefühle besiegen können, aber zumindest verlässlich eine andere Perspektive ins Spiel bringen.
    Es ist sehr wichtig, dass ihr über das Thema Kinderwunsch, Leihmutterschaft oder weiter machen, redet. Denn die Biotexcom-Klinik kann euch alle möglichen Optionen anbieten. Vielleicht entscheidet ihr euch nicht unbedingt sofort, aber bald. Denn dein Partner sitzt im selben Boot und hat dieselben Ängste.
    Mein Mann war mir damals eine große Hilfe. Er hat mir unermüdlich zugehört und hat meine Stimmungsschwankungen ertragen. Er war derjenige der mich aufgefangen hat und das war für mich so hilfreich. Ohne ihn und sein Verständnis hätte ich die erste Zeit nicht überlebt. Diese Gedanken hatte ich schon fast zur Perfektion gebracht aber er hat mich aus dem Seelensumpf gezogen. Seine Worte waren damals: “ Das Kind, was wir uns wünschen, ist ein Kind Unserer Liebe also ein Resultat daraus und nicht ein Resultat des Lebens.“
    Ich habe lange überlegt und seine Worte haben mein Herz erreicht. Ich habe wieder angefangen auf Liebe zu vertrauen und mein Leben mit Ihm zu genießen. Es ist ein langer Weg (über 2 Jahre), aber wie ich heute sehe kann man ihn schaffen. Na klar gibt es heute auch noch Momente wo die Löcher so tief sind das man den Boden nicht sieht. Aber die werden seltener. Nicht mehr so heftig wie am Anfang. Weh tun wird es immer. Solange wie die Gebärmutter noch intakt ist, glimmt immer noch das Lämpchen der aller letzten Hoffnung. Wunder geschehen doch immer wieder.

  • Maeliss Fereal - 25/08/2017 Antworten

    Wir hatten 3 ICSI- und 2 Kryo-Versuche und ich bin niemals schwanger geworden. Nach über einem halben Jahr fehlt mir immer noch etwas, für das ich denselben Willen und die gleiche Kraft entwickeln kann, wie für die Kinderwunsch-Behandlung. Aber ein halbes Jahr ist auch noch keine lange Zeit.

    Durch die Behandlungen ist unser Erspartes aufgebraucht und wir legen nun kein Geld mehr für eine weitere Behandlung auf die Seite, das ist neu für mich. Jetzt überlegen wir, dass wir im nächsten Jahr mal wieder in den Urlaub fliegen, außerdem gehen wir derzeit gerne auf Konzerte- all dies haben wir während der Behandlung nicht gemacht. Vielleicht könnte ja dies ein Ziel sein-mehr schöne Dinge mit meinem Mann unternehmen…..
    Die Trauer kinderlosen Eltern kann ich auch sehr gut verstehen. Unsere Kiwu-Zeit dauert jetzt mit Übungszyklen zu Anfang und am Ende insgesamt 11 Jahre.

    Die Repromedizin kann eben nur einen kleinen Teil, auch wenn ich mir das immer anders gewünscht habe. Leider leider. Sonst hätte ich schon mindestens zwei Kinder.

    Einen Unterschied gibt es doch. Zwischen all den Versuchen der Ärtzten und meinen verzweifelten Versuchen ss zu werden bin ich tatsächlich spontan ss geworden. Leider Fehlgeburt.

    Anders als gedacht wiederholte sich dieses Glück nicht nochmal. Und nun bin ich auch am Abschied nehmen und deshalb hier. Wir denken nach einer Pause auch ein Leihmutter-Projekt in der Biotexcom-Klinik in Angriff zu nehmen.

  • Milla Brzd - 25/08/2017 Antworten

    Ich habe mir immer sehnlichst eine Familie gewünscht, leider hatte ich nicht immer die richtigen Partner dafür gefunden. Dann kam endlich die Liebe, mit der ich alt werden wollte und leider hat es auch nicht sollen sein…Insgesamt hatte ich neun Fehlgeburten und trotzdem stets die Hoffnung das es doch mal klappen könnte….Wir haben uns gesundheitlich bis aufs letzte Detail durchchecken lassen. Bis auf einen verklebten Eierstock gab es keine Anzeichen. Trotz Hormontherapie und IVF (Wobei ich davon zweimal schwanger wurde)hat alles nicht gehalten. Danach war ich so am Ende das ich erstmals eine Psychotherapie brauchte und sechs Wochen in Kur war.
    Ich war dabei, Abschied zu nehmen und habe gedacht, ich werde es schaffen, ich wusste, dass meine biologische Uhr tickt, denn mittlerweile bin ich 44 Jahre alt und mein Kopf hatte es schon et akta gelegt, aber ich belog meine Gefühlswelt, denn ich merke, dass ich damit noch lange nicht fertig bin…Denn je älter ich werde desto mehr monatliche Depressionen kommen hinzu, mit fürchterlichen Heulatacken, so dass ich gar nicht mehr aufhören kann ,wenn sich die Schleusentore geöffnet haben. Das ging schon so weit, dass ich mich lebensmüde fühlte. Das behindert mich in meinem Alltagsleben und ich weiß gar nicht mehr, wie ich damit umgehen soll…..Ich fühle mich auch oft eifersüchtig gegenüber Frauen, die ihre Familie gefunden haben, gerade bei meinen Freundinnen haben alle ihre Kinder schon bekommen, ich bin die Einzige, bei der es nicht so ist. Das trennt auch mein Alltagsleben von den anderen, ich fühle mich als Randgruppe und isoliert. Vor allen Dingen, wenn immer Fragen kommen, warum ich keine Kinder habe, das geht mir auf die Nerven mich rechtfertigen zu müssen und jedes Mal daran erinnert zu werden, wie unfähig ich bin. Nicht das ich Langeweile habe, ich habe viel zu tun, sowohl beruflich und auch privat. Ich hoffe nur, dass ich endlich meinen Frieden finden kann, aber die Trauer wird mich bis ins Grab begleiten. Um meine Depressionen endlich los zu werden, haben wir beschlossen, uns wieder an die Repromedizin zu wenden, aber diesmal anders. Also die Idee ist, uns eine Leihmutter bei der Biotexvom-Klinik zu beauftragen. Wir wollen es noch in diesem Jahr wagen.

  • Enabla - 25/08/2017 Antworten

    Die Gefühle kinderloser Eltern kann ich sehr gut verstehen! Anfangs hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn Wut oder Neid aufkam, doch das ist heute nicht mehr so. Wir fangen unsere Biotexcom-Behandlungen im Mai. Das ist nun unsere letzte Hoffnung.

    Komischerweise kann ich mich in Roller der Mutter noch gar nicht vorstellen. Mittlerweile gibt’s Momente, wo ich Angst bekomme, wie ich den Alltag mit Kind meistern würde. Z.B. wenn sich ein Kind brüllend und strampelnd im Supermarkt auf den Boden wirft, weil es etwas nicht bekommt (und nachher gewinnt ja doch das Kind…).

    Einmal waren wir auf einem Straßenfest und ein Kind quängelte und nölte rum. Die Mutter war entnervt und brachte diesen lustigen Spruch: Wenn du nicht gleich brav bist, dann gehen wir sofort nach Hause und gehen auf kein Straßenfest mehr…..Diesen Spruch hörte ich tatsächlich noch 3 (!) weitere Male auf diesem Straßenfest, von einem Vater und von einer Oma. Irgendwann platzte mir der Kragen und ich sagte zu so einem Vater: Glauben Sie wirklich, dass je ein Kind auf diese Androhung hereingefallen ist? Haben Sie so eine Drohung je wahrgemacht? Der Vater nahms mit Humor und gab mir Recht…..

    Was ich damit sagen will: Wahrscheinlich werden Eltern irgendwann „betriebsblind“, auch was deren Sprüche den Kinderlosen gegenüber anbetrifft. Sie leiern diese Sprüche halt so runter…..(Was nicht heißt, dass ich mich nicht darüber aufrege!)

    Manche Situationen stelle ich mir als besonders schlimm vor, wenn der Freundeskreis nur aus Familien mit Kindern besteht. Selbstverständlich ist man dann „die Randgruppe“. Nicht, dass man den Freundeskreis aufgeben sollte, jedoch wäre es bestimmt schön, wenn man auch Menschen ohne Kinder in dem engeren Bekannten oder Freundeskreis hätte. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen und bin so froh, dass es bei mir so ist. So haben wir nämlich automatisch ganz andere Gesprächsthemen und das Thema „Kind“ wird zurzeit nur mit meinem Mann besprochen!

  • Nawell93 - 25/08/2017 Antworten

    Ich dachte vor einigen Monaten – oder Wochen? – auch, ich wär übers Gröbste heraus, bin schon weit mit dem Abschließen, denn ich bin ja 43, also vor 3,5 Jahren schloss die Kasse mir die Türen zur Möglichkeit eines Kindes. Aber pustebacke…! in den letzten Wochen kocht es wieder hoch, der Wunsch, die Hoffnung, wilde Ideen, wie frau zu einem Kind kommen könnte, tatsächlich DOCH noch immer die völlig unrealistische Hoffnung, Wunsch, von meinem Mann schwanger zu werden. Völlig absurd! Aber total da! Nee. nicht Vorbei.
    Aber zum Glück falle ich nur noch selten ins Weinen. Ich bin halt stumm, traurig, Kloss im Hals, still, leer, leer, leer…….Da hat mein Mann mir auch ein Leihmutter-Projekt im Biotexcom-Zentrum vorgeschlagen. Es scheint sehr realisierbar zu sein.
    Allerdings ist dein Zustand tatsächlich sehr beunruhigend. Die Anderen haben recht, und auch ich hab das exzessiv bertrieben: such Dir eine/n Psycholog/in, dem/der du vertraust!!!! Oder um es rascher zu machen, geh zu pro familia. es hört sich zwar pervers an, aber wir sind da in ner Not-Situation auch hingegangen (kostet halt), kommt man eben schneller ran und das hielt das Schlimmste auf. Oder eine kirchliche Beratungsstelle. geht auch schneller.
    Aber lass Dir von Deiner Krankenkasse eine Liste von Therapeuten geben. Oder frag dich rum, ob eine Freundin eine Therapeutin kennt, gehört hat, ..
    (Und – versuch, den Kontakt, das Gespräch, mit deinem Mann nicht zu verlieren….!!
    Ein Rat einer Frau in gleicher Situation, die diese schmerzhafte Erfahrung durchmachen musste. das war / ist? sehr einsam.)
    Ich will auch nicht zum Psychotherapeuten. Aber ich denke ich sollte. So geht es nicht weiter.
    Wie gesagt, ich habe mit meinem Kiwu noch nicht abgeschlossen. Hatte 3 FG. Ich hätte so gerne ein Kind. Warum die anderen und nicht wir? Nicht dass ich das nicht gönne, bitte nicht missverstehen, aber ich hätte halt auch gerne eins.

    Ich hatte schon ein Gespräch bei einer Psychologin, aber die ersten Gespräche zeigen noch keine Früchte. Zu tief ist der Schmerz.

  • Marta Stasia - 25/08/2017 Antworten

    Auch ich hab vor Jahren meine Kiwu-Karriere begonnen, weil ich ein Leben mit Kindern zurück unbedingt wollte! Leider ging zwischendurch meine damalige Partnerschaft in die Brüche; nach dem ich meine Kiwu-Versuche aufgegeben habe, kam die Aussage der Schwie-mu.: „Mein Sohn wünsche sich eine Familie mit Kindern!“-Er gab kein Kommentar dazu, so wusste ich, dass dies auch seine Meinung war! Ich packte meine sieben Sachen und ging!
    Heute geht es mir gut und ich leide auch nicht mehr darunter kein Kind zu haben,…….fast nicht mehr! Ich habe einen neuen Partner und wir wollen bald unsere Biotexcom-Behandlungen beginnen. Der unterstützt mich, liebt mich, versteht mich und ist bereit, bis zum Ende unseren gemeinsamen Kiwu-Traum zu verwirklichen.
    Was ich dazu sagen will, das „es“ nie ganz aufhört, nur die Abstände werden größer und man lernt damit umzugehen, und leichter zurechtzukommen, den Kampf vortzusetzen.
    Man muss sich selbst helfen und man muss auch bereit sein, Pausen zu machen, um die Kraft für neue Wege und neue Versuche zu schöpfen. Diese Entscheidung, glaube ich, kann einem Niemand abnehmen, wann, wo und mit wem man seine Familie aufbauen will, sowie auch auf welchem Weg. Diese muss jeder für sich treffen, und das glaube ich ist sehr schwierig!

  • ElisaL - 25/08/2017 Antworten

    Wenn die 8-Wochen-Frist der einzige Grund ist, sich für eine Auslandsado zu entscheiden, ich weiß nicht?? Ich habe Bekannte, die vor 1 Jahr den Kindervorschlag bekamen, jetzt hat sich dort das Gesetz geändert. Sie haben keine Ahnung, ob und wann sie die Kinder holen können. Eine Adoption ist immer ein Abenteuer. Man wird darauf vorbereitet in den Seminaren und auch Gesprächen beim JA (Leihmutterschaft ist dagegen was ziemlich Sicheres. Daher unterstütze ich jeden in der Entscheidung, den Weg bei der Biotexcom-Klinik einzuschlagen. Besonders nach ihrer langen, mühevollen und erfolglosen Kiwu-Karriere).
    Es ist zuerst das Ziel, dass die Kinder in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können. Viele Mütter sind vor und während der Geburt überfordert und sollen so durch die 8 Wochen Bedenkzeit die Möglichkeit haben sich doch für ihr Kind zu entscheiden. Meine Meinung ist, dass das JA einschätzen muss, wie stark die Mutter in ihrer Entscheidung ist. Es gibt ja immerhin auch die Möglichkeit das Baby in Bereitschaftspflege zu geben. Unseren Sohn lernten wir erst mit 3,5 Wochen kennen. Die leibl. Mutter wollte sich nach 2 Wochen nochmals melden. Erst als noch eine Woche vergangen war, wurden wir informiert. Unser 2. Kind das anonym geboren wurde, sollte zuerst in Bereitschaftspflege. Da der Arzt, Krankenschwestern und Seelsorger mit ziemlicher Sicherheit sagen konnten, dass die Mutter in ihrem Entschluss gefestigt schien, bekamen wir sie gleich um ihr noch ein Trennungstrauma zu ersparen. Bei beiden Kindern wurden wir auf die 8 Wochen hingewiesen, wir mussten es sogar unterschreiben, die Kinder wieder zurückzubringen falls der Fall eintritt.
    Jetzt auf die Behörden zu schimpfen ist auch nicht gerecht, da man es ja vorher weiß. Und… da muss ich sagen: verurteilt die Herkunftsmütter nicht. Sie gehören euer ganzes Leben lang zu eurem Kind. Ihr adoptiert die ganze Herkunft eures Kindes mit. Es gebührt ihnen Hochachtung und Wertschätzung, dass sie 9 Monate ein Kind ausgetragen haben um es dann weggeben zu müssen – aus Liebe zum Kind.

  • Ines - 25/08/2017 Antworten

    Wir hatten vor 2 Jahren insgesamt 5 x ICSI – alle erfolglos. Wir haben dann versucht auf dem Wege der Adoption uns den Wunsch vom Kind zu erfüllen.

    Unser Glück begann am 14.02.2015. Es wurde ein kleiner Junge geboren. Benjamin nannten wir Ihn. Er kam zu uns in Adoptionspflege. Benjamin war unser Prinz- mehr Liebe als wir konnte Ihn niemand geben. Er war unser Sonnenschein, Freude und Glück.

    Leider gab es einen Haken – das deutsche Gesetz kennt eine 8 Wöchiges Rückgaberecht. Wie wenn man einen Kühlschrank kauft. Uns so geschah es. Man hat Ihn am Di wieder abgeholt. Wie ein Möbelstück.

    Unsere Welt ist endgültig zerbrochen. Unsere Politiker können außer schlechten Gesetzen zur PID auch keine Gesetze zum Schutze der annehmenden Eltern beschließen.

    Wir haben beschlossen, unser Glück im Ausland, nämlich in der Ukraine, zu probieren. Wir wollen ein LeihmutterschaftsProgramm bei der Biotexcom-Klinik machen. Ich habe mich hier anmelden lassen, um über die Erfahrungen der anderen, die diesen Weg auch genommen haben, zu unterhalten.
    Ich wünsche allen hier im Forum viel Glück bei Ihrer Familienplanung!

  • Hilda - 01/09/2017 Antworten

    Wenn es um Leihmutterschaft geht, sagen viele, dass es so viele Waisenkinder gibt und es ist besser ein Kind zu adoptieren, als per Leihmutter es zu bekommen. Aber wenn über Adoption zu sprechen, ist es nicht so leicht, wie viele andere denken. Man kann sehr viel Zeit und Kräfte verlieren, aber es ist keine Garantie, dass sie das Kid bekommen werden. Man kann das nur vermuten. Ich sehe keinen Sinn viele Jahre zu warten, wenn es solche Möglichkeit existiert.

    • Gloria - 08/09/2017 Antworten

      Ich bin einverstanden. Die Adoption kann jahrelang dauern und man kann nicht hundert Prozent sicher sein, dass man nach diesen vielen Jahren das Kind bekommen wird. Andererseits, kann man auch nicht sicher sein, dass die Leihmutter das Kind problemlos austrägt und nichts schiefgeht. Doch werden die Eltern eine Möglichkeit haben, eigenes Kind zu bekommen, die den genetischen Eltern ähnlich wird und das ist sehr wichtig für viele kinderlose Ehepaare. Jeder entscheidet für sich selbst und es ist gut, dass man die Wahl hat, auch wenn eine Option nur im Ausland erlaubt ist.

  • Ira - 04/09/2017 Antworten

    Leihmutterschaft ist eine gute Alternative für unfruchtbare Paare, die sehr starken Kinderwunsch haben. Ich bin nicht der Meinung, dass es verfahren gegen Natur ist oder so was. Wenn es in einigen Ländern erlaubt ist und das sind nicht nur Indien, die Ukraine und Russland, sondern auch die USA und Kanada, dann ist diese Reproduktionsmedizin nicht so schlimm und hier ist es kein Kinderhandel.

  • Korni - 14/09/2017 Antworten

    Die Zahl der unfruchtbaren Paare in DE wird immer größer. Die STatistik ist nicht tröstlich. Die Kinder sind Glück des Lebens und wenn man einen starken Kinderwunsch hat, dann muss man alle mögliche Varianten benutzen, um diesen Traum zu verwirklichen. Jeder will ein eigenes Kind zu haben und LM ist wirklich sehr gute Alternative für die, die selbst das Kind nicht austragen können.

  • Alma - 14/09/2017 Antworten

    Das ist kein Kinderhandel aber Ausbeutung der Frauen, die diese Kinder austragen. Wenn diese Paare einen staken Kinderwunsch haben, können sie ein Kind adoptieren.

    • Gabriele - 15/09/2017 Antworten

      Diese Frauen machen das freiwillig, deshalb kann man es aauch nicht als Ausbeutung bezeichnen. Sie brauchen Geld und so können sie viel Geld schnell verdienen, aber sie sind nicht gezwungen auf solchem Weg Geld zu verdienen. Das ist nur ihre Entscheidung. Und wenn über die Adoption zu sprechen. Andere Frau hat auch das Kind ausgetragen, aber sie hat es nicht der anderen Familie abgegeben sondern einfach verlassen

  • Monika - 15/09/2017 Antworten

    In jeder Situation gibt es immer Gegner und Befürworter, das ist normal. Und es ist immer leicht andere Menschen zu kritisieren. Manche Paare machen alles, um Elternglück zu erleben und ich respektiere und verstehe völlig ihre Entscheidung.

  • Anett - 15/09/2017 Antworten

    Viele Paare sind ungewollt kinderlos und mit jedem Jahr ist die Anzahl von denen noch mehr. Die Adoption war und ist stets ein Thema für sie. Aber in den letzten Jahren auch die Leihmutterschaft gewinnt an Bedeutung. Dieses Verfahren ist in Deutschland, wie auch in vielen anderen europäischen Staaten, verboten. Aber viele Paare suchen nach den Kliniken, die ihnen damit helfen können, denn sie ein Kind haben wollen, mit dem sie genetisch verbunden werden. Für solche Paare ist die Leihmutterschaft wahrscheinlich die beste Option.

  • Anitta - 18/09/2017 Antworten

    Eine Portugiesin darf ihr eigenes Enkelkind austragen: Die portugiesische Rat für Fortpflanzungsmedizin erlaubte es der 50-Jährigen, ihrer eigenen Tochter als Leihmutter zu dienen. Die Tochter kann nach einer schweren Gebärmutteroperation selbst keine Kinder mehr bekommen.

    Die 30-Jährige hatte ihre Eizellen aber vor dem Eingriff einfrieren lassen. Sie will diese nun befruchtet ihrer eigenen Mutter einsetzen lassen.

  • Beate - 19/09/2017 Antworten

    Ich bin unfruchtbar und kann das Kind nicht austragen. Leihmutterschaft war meine Chance das Kind endlich zu bekommen. Ehrlich gesagt, ist es mir egal, dass manche Leute Leihmutterschaft unmoralisch betrachten, ich finde so nicht. Ich kann mein Glücksgefühl nicht übergeben, wenn ich das Kind zum ersten Mal auf den arm enommen habe. Das war ein wunderschönes Gefühl. Ich war voll von Freude. Deshalb sehe ich kein Kinderhandel oder so was.

  • Karina - 20/09/2017 Antworten

    Eine Leihmutter ist manchmal der letzte Ausweg für Paare, die sich ein Kind wünschen. Bei einem medizinischen oder genetischen Problem oder im Falle eines schwulen Paares, das sich ein Kind wünscht, erscheint die Leihmutterschaft häufig als eine einzige Lösung.

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