Die Gegenwart

Gegen „das System“

Gegen „das System“

Published 29/05/2017

Alltag in den Dreißigerjahren: SA-Truppen im Berlin des Jahres 1932

Eine Demokratie muss nicht deswegen scheitern, weil sie Gegenwind bekommt. Sie scheitert nur dann, wenn sie keinen Rückenwind bekommt, etwa von Politikern und den Medien. Das zeigt das Beispiel der Weimarer Republik.

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Ist die Weimarer Republik an den vielen Parteien gescheitert?

Ist die Weimarer Republik an den vielen Parteien gescheitert?

Published 23/05/2017

1930 oder der Anfang vom Ende: Reichskanzler Brünings letzte Rede im Reichstag

Zwischen Freunden und Feinden: Die Politiker der Weimarer Republik hätten mehr Zeit gebraucht, die Probleme zu bewältigen, die geerbt wurden. Kompromissfähigkeit fehlte. Ein Gastbeitrag.

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Wie politisch darf die Kirche sein?

Wie politisch darf die Kirche sein?

Published 16/05/2017

Henrich Bedford-Strohm

Im Rückblick gilt die Einmischung der Kirche in die Politik oft als verdienstvoll. Äußern sich Vertreter der Kirche zu Gegenwartsfragen, treffen sie auf Widerspruch. Der Vorsitzende der Evangelischen Kirchen sucht nach einer Antwort. Ein Gastbeitrag.

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Die wahren Totengräber der Republik

Die wahren Totengräber der Republik

Published 08/05/2017

Werbeautos des „Stahlhelms“, eines Verbunds radikaler Weltkriegsveteranen, demonstrieren in den Straßen Berlins 1929 für das Volksbegehren gegen den Young-Plan

Die Weimarer Republik ging nicht wegen Brünings Sparpolitik zugrunde. Ihre Schwäche war vielmehr eine Folge der Kumulation ungelöster Probleme, die ab 1929 aus dem Ruder liefen.

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Appell an die Vernunft

Appell an die Vernunft

Published 24/04/2017

Fakenews anno 1924: Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) macht bei der Reichstagswahl mit der Dolchstoßlegende gegen SPD und Zentrum mobil.

„Fanatismus wird Heilsprinzip“ – Thomas Manns Diagnose aus dem Jahr 1930 war Rückblick und Vorahnung zugleich: Die Weimarer Republik war in höchster Not. Auch heute ist die Idee der Freiheit nicht ungefährdet. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag.

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Trumps Hasskampagne fiel auf fruchtbaren Boden

Trumps Hasskampagne fiel auf fruchtbaren Boden

Published 08/11/2016

Eingerahmt von Populisten: Eine Matroschka-Figur von Hillary Clinton zwischen Wladimir Putin und Donald Trump in einem Souvenirladen in Moskau

Donald Trump ist zwar ein Extremfall, aber keine Ausnahme. Die Polarisierung in Amerika wird seit Jahrzehnten gepflegt – und ist mit dem Namen Clinton verbunden. Ein Gastbeitrag.

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Europa zwischen Nationalstaatlichkeit und Einheit

Europa zwischen Nationalstaatlichkeit und Einheit

Published 21/10/2016

Auch in Europa zählt der Nationalstaat.

Auch in einem vereinten Europa kann nur der Nationalstaat die Werte, die Leitideen und den Zusammenhalt einer ganzen Gesellschaft verkörpern und verwirklichen. Der Abgesang kommt zu früh.

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Einheit und Eigenständigkeit

Einheit und Eigenständigkeit

Published 31/08/2016

Der Verfasser war von 1979 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments und von 1994 bis 1997 dessen Präsident. Er ist Mitglied der SPD.

Der Brexit ist für die Europäische Union ein historisch bedeutender, politisch schmerzhafter und wirtschaftlich schädlicher Schnitt. Eine existentielle Krise ist der Austritt nicht. Als ökonomischer und politischer Hauptnutznießer, aber auch wegen der europäischen Geographie und Geschichte kann Deutschland gar nicht anders, als den europäischen Weg mit Vorrang zu begehen und die Union zusammenzuhalten.

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Was wir Migranten schulden – und  was nicht

Was wir Migranten schulden – und was nicht

Published 19/08/2016

Der Verfasser war Fraktionsvorsitzender der SPD in der frei gewählten Volkskammer der DDR und ist jetzt Vorsitzender des Beirats beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU).

Die Flüchtlingsfrage spaltet die Deutschen, sie spaltet Europa. Nun, da sich mit sinkender Flüchtlingszahl die Emotionen etwas gelegt haben, ist eine Inventur der Argumente angebracht, um die gesellschaftliche Atmosphäre etwas zu entgiften.

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Die Rückgewinnung der Ideologie

Die Rückgewinnung der Ideologie

Published 16/08/2016

Neue Heilige: Der Moskauer Patriarch Tichon und Zar Nikolaj II. auf einer Ikone aus dem Jahr 2000

In Russland sind Kreml und Kirche ein Bündnis eingegangen. Die Orthodoxie liefert den Mächtigen eine Deutung von Geschichte und Gegenwart, in der Zar und Stalin ihre Plätze als Helden haben und der Kampf gegen den Westen als höhere Notwendigkeit begründet wird.

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